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© 2019 Disney; Standfoto: Thanos´ Rüstung

 

Kinostart: 24. April 2019

Filmlänge: 182 Minuten

Regisseur:  Anthony Russo, Joe Russo

Besetzung: Robert Downey Jr, Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, ...

FSK: 12

 

Fast ein Jahr lang mussten die Fans sich gedulden und auf die Auflösung eines der wohl größten Cliffhanger der Filmgeschichte warten. Und jetzt ist es endlich so weit. Die Avengers versammeln sich ein weiteres Mal, um gegen den wahnsinnigen Titanen Thanos zu kämpfen.

Und mehr von der Handlung möchte ich auch gar nicht verraten, diese Kritik ist vollkommen spoilerfrei.

Avengers: Endgame ist nun der vierte Avengers Film und man darf sich wieder auf großartige Bilder freuen. Der Film übertrumpft, was die Gewaltigkeit von Schlachten angeht, vermutlich jeden anderen Marvel-Film. Doch die Computer-Effekte wirken zu keiner Sekunde des Films unecht, zumindest nicht unechter als ein 3-Meter-Titan in lila eben wirkt.

Bisher wurde fälschlicherweise angenommen, Endgame würde die dritte Phase des MCUs (des Marvel Cinematic Universe) beenden. Dem ist zwar nicht so, denn Spiderman: Far from home wird das tun, doch nichts desto trotz fühlt sich dieser Film auch wirklich wie ein Ende an. Falls also jemand genug von Marvel hat, wäre jetzt der perfekte Moment um auszusteigen.

Dieser Film setzt natürlich sehr viel Vorwissen voraus. Wer sich also Avengers: Endgame anschaut, ohne je zuvor einen Marvel-Film gesehen zu haben, der wird sich vielleicht über die überwältigenden Bilder und die tollen Schlachten freuen, doch überwiegend wird er sich bloß fragen, was da auf der Leinwand abgeht. Zudem sind massig Anspielungen für hartgesottene Marvel-Fans da, sowohl für Fans der Filme als auch der Comics.

Der Humor ist wie in fast jedem Marvel-Film. Alle paar Minuten kommt der nächste Witz, und auch die meisten von ihnen zünden. Überhaupt ist dieser Film wie die meisten Marvel-Filme. Ein typischer Superhelden-Blockbuster, der schon tausendmal gesehene Kampf Gut gegen Böse. Doch diesmal als das größte Crossover aller Zeiten. Noch größer als Infinity War, so viel sei verraten. Es ist vielleicht der Marvel-Film aller Marvel-Filme, das epische, bombastische Finale der dritten Phase (Eigentlich nicht, aber es fühlt sich so an) . Ein Film, wie man ihn so noch nicht gesehen haben dürfte.

Über die Schauspieler gibt es nichts mehr zu sagen. Man kennt sie ja aus den bisherigen 21 (!) Filmen.

 

IronMan 2000

© 2019 Disney; Standfoto: Robert Downney Jr alleine im All

 

Alles in allem lässt sich sagen, dass dieser Film zumindest visuell zu den beeindruckendsten Marvel-Filmen gehört. Zu der Story möchte ich gar nicht viel sagen, aber sie hat durchaus unerwartete Wendungen parat.

Überhaupt ist dieser Film natürlich Pflicht für jeden Marvel-Fan, der wissen will, wie es denn jetzt weitergeht, und wer bisher nichts mit Marvel anfangen konnte, dem wird dieser Film sowieso egal sein.

 

P.S.  Den Abspann muss man sich ausnahmsweise nicht komplett anschauen, denn auf eine Post-Credit-Szene wurde dieses Mal verzichtet.

 

Gesehen: David Behnke

 

 

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